Was wollen wir eigentlich machen?

Die meisten Gruppen bei unart fragen sich das.

Und dann fangen die Proben an. Die einen beginnen mit einem Zeitungsausschnitt, die anderen mit gesammelten E-Mails vom letzten Auslandsaufenthalt oder dem Gefühl, das alle haben, bevor sie auf die Bühne steigen: der Unsicherheit. Oder mit dem Ärger, wenn Freunde einen hängen lassen. Oder all dem Konsumschrott, der uns täglich umgibt ...

Erste Ideen werden gesammelt, verwandelt in Aktionen, die ein Gefühl oder die Gedanken, um die es gehen soll, zum Ausdruck bringen. Es wird improvisiert, ausprobiert, gerätselt oder drauf los gespielt, komponiert, getanzt. Mit allem, was das Theater bietet, mit allem, was euch einfällt.

Für die einen ist es wichtig, eine Situation zu schaffen, bei der auch die Zuschauer plötzlich Teil des Auftritts sind. Manche verwandeln ihr Thema in Tanz, andere in Musik oder Bild und lassen so etwas ganz Neues entstehen. Manche machen sich selbst zum Thema. Andere nehmen Bezug auf Ereignisse und Themen in ihrem Umfeld.

Am Ende finden alle Gruppen eine Antwort und ihre Form. Jede ihre eigene. Play your life.

Was ist Performance?

Performance kann auf der Bühne stattfinden und prinzipiell auch überall, zu jeder Zeit und ohne zeitliche Begrenzung. Wichtig sind: Zeit, Raum, der Körper des Künstlers und eine Beziehung zwischen dem Künstler und dem Zuschauer. Es gibt Performances, die einen genauen Plan folgen und offene künstlerische Versuchsanordnungen ohne genaues Ablaufkonzept.

 

So versteht die bekannte Schauspielerin Fritzi Haberlandt Performance.

Performance-Aufführungen oder -Festivals finden zum Beispiel im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main oder auf Kampnagel in Hamburg oder in den Sophiensaelen in Berlin statt. Ein weiteres Festival ist Theaterformen.

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